Maulkorberlass für Angela Merkel

von Karl-Heinz Klein

Ich fordere Maulkorberlass für Angela Merkel!

Angela Merkel beißt sich mal wieder in die Waden.

Was ist passiert?

Unsere allseits verehrte Bundeskanzlerin hat auf einer CDU-Parteiveranstaltung im Sauerland mal wieder den Mund aufgemacht, bevor sie ihren Verstand eingeschaltet hatte.

Laut der Nachrichtenagentur dpa hat Frau Merkel die Südeuropäer betreffs ihres angeblich frühen Renteneintrittsalters, ihrer arbeitnehmerfreundlichen Urlaubsregelungen sowie ihrer Lohnzahlungen (bis zu 18 Monatslöhne) kritisiert.

Nichts schreibt dpa darüber, wie viele ihrer Zuhörer sich johlend auf die Oberschenkel gekloppt haben , wie vielen Zuhörern der Unterkiefer heruntergeklappt ist, bei wie vielen Zuhörern die Lichter ausgingen respektive ein Licht aufging.

 

 

Dpa schreibt weiter: "Sind Griechen, Spanier, Portugiesen faul und Deutsche fleißig?"

Nein, das mittlere Renteneintrittsalter liegt bei den Griechen um 3 Monaten unter dem der Deutschen. Portugiesen und Spanier arbeiten dagegen deutlich länger als die Deutschen. Beim Urlaub stehen die Deutschen an der Spitze, bei den Arbeitsstunden am unteren Ende der Nationen. Spanier, Portugiesen und Griechen arbeiten - laut OECD - deutlich länger.

Nicht das es Missverständnisse gibt, ich will hier nicht die Errungenschaften der deutschen Arbeitnehmerschaft kritisieren, es geht mir nur um die Richtigstellung der merkelschen Behauptungen.

Wie dumm muss man sein, Behauptungen aufzustellen, ohne vorher eine anständige Recherche zu betreiben?! Merkel und ihr Stab haben fahrlässig gehandelt und Deutschland diskreditiert.

Da es nicht das erste Mal ist, dass Frau Merkel sich unqualifiziert äußert - man möge an den "Osama-ist-tot-Jubel" Anfang Mai, die Atomlaufzeitverlängerung die laut Merkel "alternativlos" ist, an ihre Äußerungen im Juli/08 in der sie behauptete, Hartz-IV-Empfänger müssten die steigenden Stromkosten nicht aus eigener Tasche zahlen, oder Juni/05, Merkel sagte, Deutschland habe keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft für alle Ewigkeit, erinnern.

Die Frau muss vor sich selbst geschützt werden. Da sie aber nahezu einzigartig ist, fordere ich die Bevölkerung auf, ihr in ihrer mecklenburgischen Heimat ein Refugium/Reservat zu bieten, in dem sie ihre Einzigartigkeit ausleben kann.

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